My First Stage Race

thomas.wagner • March 29, 2017

this was posted originally on the 23rd of July 2013!

Oder warum 160km und 10000 pos. Höhenmeter auf 4 Tage aufgeteilt nicht leichter sind als non-stop. Anders eben!

Salomon 4Trails 2013 . 4 Tage lang durch die Alpen laufen. Über geniale Trails, tolle Scharten und Joche, perfekte Kämme und Grate, und zwischendurch Zwischenstopps in den Tälern. Von Garmisch-Partenkirchen (D) geht es am ersten Tag nach Ehrwald (AUT): 36.3km, 2410 positive und 2113 negative Höhenmeter. Der zweite Tag ist die Königsetappe: von Ehrwald nach Imst: 45.3km, 2723 positive und 2940 negative Höhenmeter. Am dritten Tag ein „Sprint“ mit 33.6 km und 1844 positiven sowie 1804 negativen Höhenmeter von Imst nach Landeck. Am vierten und „schon“ letzten Tag von Landeck nach Samnaun in die Schweiz: aufgrund eines Erdrutsches dann doch die längste Etappe mit 47km und 2844 positiven sowie 1820 negativen Höhenmeter. Also etwa 160 km und 10000 positive Höhenmeter. Nice!

…dass ich so eine Strecke laufen kann – ja sogar non-stop – wusste ich. Aber ob ich sowas aufgeteilt auf 4 Tage schaffe!? Jeden Tag Gas geben und am nächsten Tag wieder neu motivieren und loslegen. Nicht ohne. Und gerade jetzt? Hinzu kommt mein etwas „unglücklicher“ Saisonstart (DNS & DNF), der dem Selbstvertrauen natürlich schon einen Dämpfer gegeben hat. Anyway, das klingt nach einer neuen Herausforderung, nach einer tollen Landschaft und einer Horde an Gleichgesinnten. Na dann: los!

Der erste Tag fängt eher mühsam (um 10:00) an und Rhythmus finde ich keinen. Es ist recht warm und bergauf komm ich gar nicht ins Laufen. Nach dem ersten Hügel wäre ich am liebsten umgedreht. Was soll es, sind ja noch 3 Tage. Rauf zur Längenfelder Talstation ist es kühler und es geht gleich besser.

Ein Lichtblick des Tages: ich darf den Downhill von dort runter zum Hammersbach machen! Beim ZUT war ich zu diesem Zeitpunkt ja leider bereits ausgestiegen. Gemeinsam mit Nico werfen wir uns bergab. Ein Schweizer von den Alpinerunner, den ich auf La Palma beim Transvulcania kennen lernen durfte.

Mann, das hat Spaß gemacht. Jaja, runter laufen ist ja eigentlich nur kontrolliertes fallen lassen (wenn die Neigung stimmt)! Und auch der Rest ging dann schon irgendwie bis nach Ehrwald.

Der Anstieg zur D/A Grenze war wieder toll und ich musste kämpfen um mit Claire mithalten zu können. Die Lady läuft einfach (fast) alles. Sehr beeindruckend. Bergab nach Ehrwald konnte ich sie dann aber bei einigen Regentropfen (es sollten die einzigen in diesen Tagen bleiben!) hinter mir halten. Super Etappe! Und nach 4:32 h freu ich mich riesig auf den Dorfbrunnen. Und meine Beine erst.

9. Platz General Ranking Men und 15. Insgesamt. Zufrieden, trotz der Nicht-Laufen-Wollenden Beine. Und jetzt!?

Normalerweise ist nach einem Lauf dann immer eine gewisse „Gleichgültigkeit“ gepaart mit Zufriedenheit mit der Gewissheit es am nächsten Tag gemütlich angehen lassen zu können; aber diesmal ist das erst der erste Tag! Drei weiter folgen noch. Also Essen fassen und genug trinken. Ein GU Chocolate Smoothie, Cola und dann ab zur Massage. Hab gleich das volle Packet online gebucht: sehr zu empfehlen! Tut echt gut. Und danach: ab zur Pasta Party um die verbrauchten Kalorien mit neuen zu ersetzen. Dann noch einen Campingplatz suchen und ab in den Schlafsack. Das Ganze in Begleitung meiner Supercrew. Auch für Silke eine ungewohnte Situation, denn an der Strecke ist eigentlich keine wirkliche Betreuung nötig; aber die Vor- und Nachbetreuung ist mal wieder spitze und wichtiger als bei Eintagesrennen! Danke mal wieder!

Tag 2 (7:00): Wie haben die Beine den gestrigen Tag weggesteckt? Sind die Waden fit? Zumindest gestern meldeten sie sich nicht negativ.

Oben im Schnee rauf zur Scharte ist es einfach super schön und der Downhill danach ein Traum. Grober Schotter und Schneefelder, ich bin in meinem Element.

Leider kommt dann irgendwann die immer flacher werdende Forststraße und die Temperaturen werden wieder höher. Kurzer Einbruch nach der V2. Uff. Ich muss stehen bleiben. Trinken. Gel. Ich werde überholt. Dann komm ich aber in den Genuss des virtuellen Schlepptaus von Bernd und Ivan. Schon genial wie so was wirken kann! Danke an dieser Stelle! Bei der Haiminger Alm werden wir mit Extrawasser versorgt. Sehr willkommen! Dann noch ein endlos scheinender Pfad durch Latschen bis wir dann endlich am Haiminger Kreuz stehen (2203m). Genialer Ausblick. Kurz genossen und schon geht’s erst Richtig zur Sache. Wir haben noch 1400 Höhenmeter zu vernichten. Gemeinsam kämpfen wir uns nach unten. Der Pfad ist super technisch. Das lenkt ab. Kurz nach der V3 schießt dann Nico an uns vorbei. Awesome. Da kann ich leider nicht mitgehen, aber immerhin reicht es gerade noch Ivan und Bernd einige Meter hinter mir zu halten. Der Schlussanstieg über die Wiese ist noch mal brutal, aber das Ziel umso schöner. 5:57 h.

Gerade noch unter 6h! 11. Platz Men; 18. Overall. Proud to be chicked by Angela Mudge. Hab sie an diesem Tag nur kurz am Start gesehen. Die Herren im Spitzenfeld auch. Schon arg, was die für ein Tempo gleich am Start hinlegen. Da sind wohl noch einige Speedeinheiten notwendig

In Imst dann erst mal eine Dusche, dann wieder Massage direkt hinter der Kletterwand. Eigentlich hab ich sogar fast Lust da jetzt etwas rumzukraxln. Entscheide mich aber doch lieber für etwas Essen und Trinken. Dann noch ab in den Ort zu einem Baumarkt um Verlegeband (Doppelklebeband) zu besorgen. Bei den Downhills ist mir meine Sohle in den Schuhen spazieren gegangen. So festgeklebt funktioniert das perfekt; und meine Fellraiser sollten mich auch die weiteren 2 Tage begleiten. Am Abend dann wieder Pasta und lokales Brauchtum/Volksmusik.

Sehr nett. Und schlussendlich wieder am Campingplatz in den Schlafsack. Gute Nacht.

Der dritte Tag ging gleich rasant los, es sind ja nur 33km und keine 2000 hm; und nur ein Berg. Der erste Tag an dem ich ins Laufen komm. Endlich. Es läuft. Gripmaster steht irgendwo an der Strecke und filmt: „Das wird dir gefallen, ist wie in den Grazer Grasbergen“. Und er hat recht, es fühlt sich irgendwie vertraut an und es macht einfach Spaß. So soll es sein. Irgendwann kommen wir dann raus aus dem Wald und rauf auf einen Grat. Sehr genial. Steinig, aber laufbar.

Als wir den höchsten Punkt, den Glanderspitz auf 2512m erreicht haben, bin ich kurz hinter Dr. Miksch und Andreas Rois, ein weiterer Grazer aus dem Team Salomon (Österreich) der beim Veitschlauf heuer eine Zeit von 4:08 hingeknallt hat. Super! Ich fliege am Herrn Dr. vorbei und kurz darauf auf die Schnauze. Autsch! Kurze Schadensmeldung: das rechte Knie und die rechte Hand schmerzen. Na am besten gleich weiter. Eine Zeit lang humple ich etwas dahin, aber irgendwann läuft es wieder rund und ich kann sogar Andreas überholen. Die letzen Meter ins Ziel versuche ich dann noch den Dr. zu erwischen; aber es fehlt mir dann doch eine Sekunde. Aber sicherlich eines der coolsten Zielfotos: Das dritte Bein hinter Dr. Miksch ist meins;-) …3:33 h. Nice!

Nachdem es heute ja „nur“ ein kurzer Tag war, ging es nach der Massage (die im Kino war) ab ins Landecker Schwimmbad um etwas Farbe zu schinden. Danach noch eine Pizza vor der Pastaparty. Dort dann wieder das tägliche Streckenbriefing und die Bilder sowie das Video des Tages reingezogen. Am Campingplatz haben wir dann noch Glück einen Platz zu bekommen, denn eigentlich war der schon voll. Danke.

Tag 4, der letzte Tag: Klar, die Oberschenkel sind bereits angeschlagen, aber im Großen und Ganzen fühle ich mich in Lauflaune. Sehr schön. Heute aufgrund eines Erdrutsches doch die längste Etappe der 4Trails 2013. Die ersten gut 10 km geht es auf Asphalt stetig nach oben. Normalerweise mag ich sowas nicht, aber irgendwie scheint der Laufrhythmus wieder hergestellt (viele viele Wochen nach Transvulcania).

Am Fisserjoch (2432m) ist die V1 und eine treue Begleiterin der 4Trails mit Kuhglocke hält sogar meine Leki-Stecken während ich Tomaten und Gurken mit Salz in mich reinstopfe. Dankeschön! Runter zur Kölner Hütte und rauf zum Arezzjoch bin ich anfänglich mit Ivan unterwegs und wir plaudern dahin. Etwas später schließe ich auf Dr. Miksch auf und wir erreichen gemeinsam die V2 am Arezzjoch (2587m). Rüber zur Ochsenscharte (2787m) wühle ich mich gemeinsam mit ihm und Bernd durch den schon etwas weichen Schnee. Schön da oben.

Beim Downhill über Schneefelder holen wir dann Angela Mudge ein. Meine zwei Begleiter geben Gas und ich muss sie ziehen lassen. Bergab will es anfänglich nicht so wirklich. Die Oberschenkel jammern etwas. Ich schaffe es aber immerhin auf Sichtweite hinter Angela zu laufen. Zu viel „laufen lassen“ will ich nicht riskieren, denn an der A/CH Grenze (und V3) geht es dann noch etwa 8km teilweise flach aber eben auch noch immer wieder etwas bergauf bis rein nach Samnaun. Immerhin laufe ich noch die ganze Strecke und die letzten Meter rein nach Samnaun sind toll. Kurz vor dem Ziel klatsche ich noch bei Andreas ab, der schon gemütlich im Schatten sitzt und Melone mampft. Schlußendlich schaffe ich es auch heute wieder unter 6 Stunden, ja sogar auch wieder in 5:57 h ins Ziel.

11. Platz Men, 17. Overall und wieder mal proud to be chicked by Angela (diesmal nur um eine Minute). Im Ziel! In einer Gesamtzeit von 20:00 hDas reichte dann immerhin noch für einen 9. Platz im General Ranking Men und einem 14. Platz Overall. Für mein erstes Stage Race ein Anfang. Schön war es! Gerne wieder.

Nun wirklich im Ziel! Super schön. Es gibt sogar frische Pizza. Genial. Und ein Alkoholfreies. Fein. Silke und ich hängen noch lange im Zielbereich herum und wir applaudieren den anderen Finishern. Zwischendurch eine finale Massage. Sehr fein. Und nach und nach kommen die vielen vielen Finisher. Super! Irgendwann geht’s dann rauf ans Ortsende wo wir uns zum Abschluss ein Hotel gönnen (die Schlafsäcke müssen ja auch mal ausruhen). Schnell umziehen und wieder runter marschiert Richtung Bahn. Mit der Doppelgondel geht es dann rauf zum Gipfelrestaurant wo die finale Pastaparty stattfindet. Tolles Ambiente und Pastaparty ist definitiv untertrieben. Es gibt 1A Essen und ich schaffe es danach fast nicht mehr aufzustehen. Die Steinpilz-Lasagne kann ich nur weiterempfehlen! Nachdem wir dann alle bei erhöhten Temperaturen (es waren doch viele Leute) unser Finisher-Shirt einzeln (vielleicht nicht ganz die ideale Lösung) erhalten haben und wir uns von vielen alten Bekannten und noch viel mehr neuen Gleichgesinnten verabschiedet haben, geht es wieder runter nach Samnaun.

Silke und ich haben noch das Glück einen weiteren Tag hier zu verbringen und wir nutzen die Gelegenheit mit den Gondeln und Sesselliften bis nach Ischgl zu „fliegen“, wo wir uns eine weitere Pizza genehmigen.

Beim „Rückflug“ stoppen wir dann kurz und wandern über einen Klettersteig noch auf die Flimmspitze. Somit lassen wir einen Sessellift aus und sehen noch etwas mehr von dieser grandiosen Gegend. Und meine Beine bekommen etwas Bewegung.

Danach noch ins Spa in Samnaun. Whirlpool, Dampfsauna und einfach nur im Wasser treiben lassen. Sehr fein. Am Abend dann noch einen Veggie-Burger und irgendwann ist dann leider auch dieser schöne Ausflug zu Ende.

Schön. Vielen vielen Dank an alle die mich unterstützen: Danke dass ich hier dabei sein durfte! Danke an PlanB für die super Organisation; Dank all den Helfern an der Strecke sowie davor und danach. Das war Spitze! Danke Salomon, Suunto, GU Energy Gels, Innovit und Alpenheat für den Support! Danke Crew, danke Silke! Und danke an die vielen super netten Gleichgesinnten mit denen ich die (4)Trails teilen durfte. Besonders hat es mich gefreut mit Nico, Bernd, Ivan und Andreas den einen oder anderen Meter gemeinsam zu laufen. Super schön war es. Hat mir sehr gefallen. Einem Tofol oder Hugenschmidt konnte ich zwar nicht ansatzweise folgen, und kann nur sagen sehr beeindruckend was die Herrn da abgeliefert haben.

Im Nachhinein gesehen kann ich nur sagen, dass es sicherlich nicht einfacher ist, so eine Strecke über 4 Tage zu laufen statt non-stop; aber eben anders. Auch sehr intensiv, aber anders. Wenn ich wählen müsste zwischen non-stop und stage-race; ich könnte mich vermutlich nicht entscheiden. Man muss mal beides machen. Einzig und alleine die Sonnenauf- und untergänge fehlen hier, aber dafür ist der Grundspeed einfach doch etwas höher, was ganz einfach seinen Reiz hat und wofür ich noch trainieren muß! Am Wichtigsten: ich habe wieder was gelernt. Über mich. Und noch viel wichtiger: Ich durfte wunderschöne Gegenden und super nette Leute kennen lernen. Sehr schön! Danke.

BTW: Materialliste: nachdem das Wetter sehr gut war, lief ich die ganzen 4 Tage mit dem Salomon Fellraiser (sehr interessantes Teil!) und dem Salomon Advanced Skin Lab Hydro 12 (genialer „Rucksack”! Mein neuer Liebling!). Gewandmäßig reichten 2 Exo S-Lab Tanks und eine Twinskin Short. Gegen die Sonne durfte meine Julbo Dust nicht fehlen. Bergauf geschoben hab ich mich mit einem Paar Leki Microsticks und verköstigt mit 4-6 GU Gels pro Tag und sonst hauptsächlich Melonen, Tomaten und Gurken. Im Rucksack natürlich immer die komplette Pflichtausrüstung. Wenn der Rucksack richtig gut sitzt, macht das bisschen Extragewicht nichts aus. Und man kann ja nie wissen, was die Launen der Natur so alles bringen…


BTW2: morgen geht’s in den Chiemgau: die 100 Meilen stehen am Programm. Freu mich schon so!

By thomas.wagner January 8, 2025
Season recap / stats / wrap-up, the “mandatory” year-ending thing that everyone seems to be doing. In the end, it is fun to look back and see what 2024 told/teached you and also a good reminder of what can/should be done (differently) in 2025, right? No worries, this will not be a philosophical nor a boring race list thing. Some simple stats that are not your usual Strava numbers: - Season 20 of running ultras: does not necessarily mean I am old, just maybe a little wiser; maybe. - Only a single person showing up regularly at my #5amclub runs: me. - 0 runs indoor (100% outdoor, no matter the weather!). - 5 races run, from sea level to 3000plus, from hot to cold & wet; from very short to super long. Would not want it any other way. Well, I missed a VK this year. So let’s do one in 2025! - Got accompanied by my awesome crew of two ladies as much as possible and really enjoyed the finish line emotions during ZUT running it in with our little bundle of joy. Made it so much worth it. - 2 poles (a pair) was all I needed for the whole PTL, expected it to be at least double of it. Wiser, maybe. - Some good old friends met along the year; so grateful for those moments as those are precious. - Some 2900 Gu Roctane Sea Salt Chocolate Gel equivalents consumed (obvioulsy not all Gu gels, but equivalent to 290000 kcal burned) throughout the year in running according to by suunto watch stats. Carbs mainly. The rest was mostly coffee and oat milk; my #5amclub necessities. - Final one: more than 90% of my runs this year were done with a headlamp on. Cool, insane, stupid. Whatever. Now the obvious thing. A little race recap . Skip that paragraph if races are not you thing. “Only” 5 races done, ranging from less that 20k to more than 300k. 2 x 50+k and a 100k. From a performance disaster at the ZUT 100k to a 2nd place at UTMBs PTL together with the one and only Trailbeard, it was a fun 20th season of running Ultras (and shorter races obviously). An early season start with a crazy wet (and cold) La Corsa Della Bora S1 Trail (58km, +/-2120m): 6:12:16 h, 9th place. Loved that one, don’t know yet if I want to start the next season that early again. Followed by a nice warm outing through the woods during the Lindkogel Ultra Trail (54,5km, +/-2370m): 5:25:16 h, 4th place (1st in age group). It does not need to be alpine to make a cool race cool. Our Salomon team meeting in Bad Reichenhall was a perfect excuse to race on the short end of the spectrum: oh what fun that was. Hochstaufen; City&Trail (18,7km, +/-1350m): 2:13:08 h, 36th place (age group 2nd place). Back in Garmisch-Partenkirchen I was excited to give that loop around the Zugspitz another go as 2012 I ended up there at the podium (that made me “rank” elite on some weird lists back then). Well, this year was a disappointing race due to some breathing issues, nonetheless worth the experience and basically walked it in to secure a Western States qualifier. Worth it. Even more so as I crossed the finish line hand in hand with our little bundle of joy. Zugspitz Ultratrail (106km, +/-5080m): 15:55:57 h, 46th place. After some recovery, I made it to the startline of the PTL, Leon’s little walk in the park so to speak. Well, it turned out to be loads of walking (a.k.a. Power hiking) but also scrambling, crawling and napping along the trail. It took all our mental power (speaking here also for my partner in crime) to get that beast done: PTL with Trailbeard (300km, +/-25000m): 110:01:59 h (of which we slept some 5 1/2hrs), 2nd place. What a finish line emotion that was. Almost felt like we accomplished something cool. I guess we did, even if it officially does not show up in any race lists or indices. Who cares. At least some as we got the trail hero award later that year. Nice. No racing thereafter as my body and mind needed some break, and somehow I felt fine not racing anything else that year. Listening to your body may sometimes be ok, right. What else to say? Well, a huge thank you to all making this possible. First and foremost to Luisa and Silke, allowing me to somehow squeeze in those runs between our busy work lifes and obvious parenting duties as well as family “obligations” such as skiing, swimming, camping, climbing, hoarse riding, painting and so much more that the little one loves to explore that makes a day (or night) usually way too short. Thanks to all the other family members and friends supporting in one way or the other what I like to do. Special thanks to you dad for all you made possible. RIP and may you join me on many more trails. Thanks to all those brands and people supporting me along the way with pretty cool stuff and goodies. This is no hobby that will make one rich if you are looking at your bank account, but it will enrich your life with all the memories you collect along the way. Thankful also to my body and mind to handle the daily pounding / grind. This year made me realize that it is by no means guaranteed that running ultras for 20 years (and hopefully for another 20 years) is something one can assume to be given. Grateful, to say the least. With that, happy trails and hope to see many of you along the trails in 2025. Happy, healthy and trail-infused new year! Tom
By thomas.wagner December 16, 2024
Lately, g0t that message delivered by vari0us pe0ple. My reply usually is the f0ll0wing: “…or maybe simply 0ld en0ugh t0 kn0w h0w that shit is d0ne right?!”
By thomas.wagner January 4, 2023
everyone is familiar with those indexes / indices, right!? and so what!? top 1%? ok, sounds cool. nothing more. grateful that I live a life where running is a fun side hassle that allows me and my fam to explore some awesome places. speaking of awesome places: sooo excited to toe the line at Western States Endurance Run 100 Miles this June. so better focus on the training and once again apologize for not being very active on this / my site. but I will keep trying... best and happy trails, tom
By thomas.wagner April 7, 2022
... 20 to keep you in the race...
By thomas.wagner January 19, 2021
pretty cool to see your own self on a cover of a trailrunning mag, right!? honored to make the cover of the current issue 01/2021 of the Trailrunning Szene ;-) ...potentially not only the cover is a good one but also the content; go check it out!
By tom January 1, 2021
...there is actually a load of cool gear out there and I'm fortunate enough to be able to play with much of it; but actually my gear of the year 2020 is a pretty simple, but pretty important one. No; its not a shoe, but likely an even more important piece of gear for a (trail)runner: a handheld! Some sort of a bottle with some sort of a strap to attach it to your hands.
By thomas.wagner December 11, 2020
I’m actually pretty bad in bragging about myself. Anyway, I was nominated for the Austrian Trail Awards due to my 2020 performance; especially because of winning the Chiemgau 100 Miles . Nothing too special IMHO (a german version of a race report from the local press can be found here ). By actually thinking about it a bit more in detail, this individual win in this strange period of COVIDian times simply could imply a bit of luck that day on my side and not many other runners chasing that win… …maybe. But there is actually a bigger picture to look at. Not only 2020 in itself and not a single performance for sure. So, as I am anyway super late in writing a “race report” about the Chiemgau 100 (s)Miles, I thought I might as well use this “opportunity” of being nominated for the Austrian Trail Awards ( find out all about the nominated girls and boys here ) and dig a little deeper why this performance is at least in my opinion not only luck but maybe also some hard work over years; actually decades... Running 100 miles during COVIDian times can actually be seen as sort of the most appropriate way to practice “distancing”. Starting blocks during the Chiemgau 100 aren’t introduced in 2020, but are a way of allowing us runners to choose the right time window for the first “loop” to be ready for the second part that aligns with the 100 km course. Every full hour between 2 (this year 1) PM and 8PM, a small group of runners departs… At 7PM, it was only 3 of us. And no, we did not take it slow and easy really; although Flo (the winner of the 2019 edition) and I at least tried to convince the other one of that. So the night was sort of “hot” already and the next morning did not bring us any cooler temps really. In the end it turned out to be a pretty hot day and thanks to my crew chief a lot of ice in my hand bottles, in my neck bandana and under my hat made me keep moving forward. Long story short, after 22:09:32 h I made it back to the start line in 1st place. Super happy about it! So grateful about another 100 miles victory; about another awesome long day out on the trails. That was now number 7 in total and besides a win (my 100 miles PB in 19:49:43 h) and then course record at the 100 miles of Istria in 2016; it was my 6 th win here at the Chiemgau 100 Miles. And this is where likely luck does not explain the whole story anymore. My first win was back in 2011 (a decade ago!). Again in 2012 (tied with Lars Donarth), 2015 , 2017 , 2018 (still the course record in 21:19:44 h) and this year, 2020. In 2014 , I managed to hold on for a second place behind Rudi Döhnert. And yes, I also DNFed at this race once; after ~100k in 2013 . Figure 1 shows my times over the course of a decade (!) running/finishing the Chiemgau 100 Miles. And although this is not how trend analysis should be done properly, it is at least reasonable to argue that I did not get much slower over the course of a decade. That’s sort of cool and please allow me to be a little proud about that “trend” ;o) ...I will do my very best to keep that trend alive in the years to come. Long may you run !
By thomas.wagner September 22, 2020
super excited to join this group of atheltes and learn from the past! for more details see https://alpfronttrail.com/
By thomas.wagner August 10, 2020
Matthias Krah and I, after finishing / winning the 100 km and 100 miles, respectively. Super happy with the long day out (22:09 hrs) and likely will take a day or two to process it all. ...a little "report" will follow asap! in the meanwhile, happy trails to all of you! photo credit and big thanks to @summitsforthesoul (Florian Schütz)
By thomas.wagner July 23, 2020
...this will be awesome! virtually AWESOME ! HERE is a link to the detailed programm! ....don't know how I made it into that list of all this badass athletes around me ;-) Go an check out the line up and register early! will be great fun to listen for sure and I'm sure that the one or the other thing can be learned from any of us! keep running single tracks and keep showing up! happy trails in the meantime and stay healthy!
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