tom wagner
               mountain ultra trail runner


2015, a small recap… and a little 2016 preview

  • By DID57664
  • 06 Jun, 2017

this was originally posted on the 17th of December 2015!

…und schon ist auch 2015 bald wieder Geschichte. Noch immer ist kein Schnee in Sicht und bei dem schönen Herbstwetter ist es nicht leicht gefallen die Beine etwas hochzulagern 😉

anyway, der eine oder andere Wink meines Körpers hat mich zumindest nun im Dezember etwas das Laufen reduzieren lassen. Gut so. Akkus aufladen, etwas alternatives Training (Bouldern, Kuhglockenschwingen und Stabi-Übungen) und sich Gedanken über 2016 machen…

Dafür macht es aber auch Sinn etwas zurückzublicken und 2015 nochmals Revue passieren zu lassen. Aus dem Erlebten soll man ja bekanntlich zumindest a bissl was lernen. Oder!?

bibs & shoes season 2015

Gelerntes; #1: Kroatien oder genauer wohl Istrien ist eine geniale Gegend zum Laufen und Spaß haben. Nach dem Istria 100 Miles 2015 werde ich auch 2016 mein Glück bei der Querung der Halbinsel versuchen. Die Leute, die Landschaft und die Nutellabrote. Freu mich schon drauf! Mal sehen ob es nächstes Jahr auch eher ein nasses, kaltes Rennen wird oder uns die Ehre zu Teil wird etwas Sommerluft zu schnuppern. …vielleicht geht sich auch der eine oder andere kürzere Lauf in der Gegend aus ( #1b: Hahlici Trail ), zumindest aber das eine oder andere Wochenende um dort etwas zu trainieren, genießen und um zu entspannen. Oder einfach nur ein Hitzetraining zu machen 😉

…Nutella bread!!! loved it! (Istria 100 Miles 2015)
croatian fire road (Hahlici Trail 2015)

Unvollendetes; #2: Mein #LUT2015 ist nicht ganz so gelaufen wie ich mir das vorgestellt habe; aber es gibt Tage wo man sich ein DNF eingestehen sollte und nicht bis zum bitteren Ende weiterkämpfen muss. Aber halt eben auch eine Gegend, diese Dolomiten, wo man unbedingt wieder hin will. Es ist kein sehr technisch schwieriges Gelände, aber es hat definitiv was. Bin schon gespannt was 2016 noch auf mich zukommt, denn etwas mehr als ein Marathon ist mir noch unbekannt. Der Start spät am Abend ist sicherlich etwas ungewohnt; aber auch das sollte in den Griff zu bekommen sein. Learning by doing…

…getting out of my shoes at km 75 (LUT 2015)
Erlebtes; #3: Die 4Trails dieses Jahr waren ein riesen Spaß für mich und Etappenrennen (auch wenn ich dafür zZt nicht die schnellen Beine habe) sind einfach was Besonderes. Mit all den „Leidensgenossen und -Innen“ das Vor und Nach sowie das Rennen selbst zu teilen, macht es doch zu mehr als nur einem Rennen. Und die Platzierung ist nicht wirklich wichtig. 2016 hab ich momentan zwar in diese Richtung noch nichts geplant (und die 4Trails machen 2016 auch Pause), aber wer weiß schon was sich noch ergibt
enjoying the 4Trails 2015 foto by Philipp Reiter

Vollbrachtes; #4: Die Chiemgauer 100 Meilen , was soll ich sagen? Simply love it! Ein Lauf der seinesgleichen sucht. Und eben ein Rennen, welches ich heuer sehr „problemlos“ und entspannt laufen konnte; irgendwie so ein bissl ein perfekter Tag; auch wenn es nicht für einen neuen Streckenrekord gereicht hat. Einfach egal. Aber so eine unproblematische, familiäre Rennatmosphäre findet man wohl schwer irgendwo anders und ich komme bestimmt wieder. 2016 aber vermutlich nur als Helfer, denn nach 5 Jahren non-stop (1DNF, 1×2.Platz und 3×1.Platz) braucht es mental eine Pause. Einerseits sehr schade, andererseits auch die Zeit mal was anderes zu machen. GGUT!? UTMB!?!

…always fascinating how the final miles in a 100 miler can be enjoyable… (Chiemgauer 100 Meilen 2015)

Gelebtes; #5: Saalbach Trailmasters: ein kleines Trailrennen mit Potential. Schöne Gegend, auf den Spuren der Mountain Attack und von Alois „überredet“ worden. Auch wenn ich gesundheitlich nicht fit war, oder gerade deswegen wurde es zu was besonderem: nach 100hm war klar dass ich da nicht „rennen“ brauche (alle 10m ein Hustenanfall); und normalerweise wäre ich einfach ausgestiegen. Aber Silke gab sich ihr erstes Trailrennen. Somit war es klar, ich crew mal die Crew. Ein genialer gemeinsamer Tag in den Bergen und ihr erster Finish. Sehr cool!

enjoying the trails with the Crew (Saalbach Trailmasters 2015)

Journey; #6: #runtherut2015 : einfach die beste Ausrede die es gibt, um Neuland zu entdecken. Ein kleines 50k Rennen in den Höhen von Montana, Big Sky Resort. So klein war es dann doch nicht und meine Performance an dem Tag die einer Schnecke, welche versucht einen Elefanten zu ziehen (Kate, I know how it feels 😉 ). Aber auch hier war es die Gegend, die Leute und der Spaß am draussen sein und die Elemente zu genießen (verdammt, hab ich gefroren). Und natürlich eine perfekte Ausrede um sich den einen oder anderen Nationalpark anzusehen (Yellowstone/Rocky Mountain) und der Trailrunnergegend #1 einen Besuch abzustatten: Boulder, CO. Ich kann verstehen warum es dort so viele hinzieht und muss gestehen, ich würde vermutlich auch nicht lange zögern wenn sich eine Gelegenheit dazu ergeben würde. Danke Sara und Matthias für die Gastfreundschaft und die Chance Scrambling live zu erleben (die letzen 30sec bin ich auch im Bild; aber Vorsicht: das sieht alles viel leichter aus als es ist; vor allem mit normalen Trailrunning Schuhen)!

out for a walk (#runtherut2015)
Longs Peak, 14255 ft (2015)
1st flatiron scrambling (2015)

Gelerntes; #7: Schneebergtrail 2015 : noch immer scheint mein Energieniveau nicht ganz in Ordnung und der „Husten“, den ich mir vor dem Saalbach Trailmasters eingefangen habe sowie die Herumfliegerei über den großen Teich waren immer noch spürbar. Somit waren meine Erwartungen für diesen „Klassiker“ nicht sehr hoch, aber bis jetzt war ich noch jedes Jahr dabei und so auch heuer. Typisch für den Schneeberg: das Wetter ist immer etwas unberechenbar und die Pflichtausrüstung macht einfach Sinn. Leider war ich anfänglich zu warm angezogen, musste dann aber gegen Ende des Rennens auf alles Mitgebrachte zurück greifen. Leider waren nicht alle so gut ausgerüstet und mussten dafür büsen. Tja, das leidige Thema Pflichtausrüstung. Anyway, es scheint alles gut gegangen zu sein und nach einer Suppe im Ziel sind Silke und ich dann die 10k wieder bis ins Tal gelaufen (Zwischenstopp mit Buchteln essen war selbstverständlich) um den Marathon „voll zu bekommen“. Auf ein 2016 mit Sonnenschein!

Der Abschluss; #8: Limone Skyrace; was soll ich sagen. Einfach ein wunderbarer „Saisonabschluss“. Und aufgrund des suboptimalen Wetters und folglicher Streckenänderung wurde es heuer zu einer perfekten Strecke: 24km und 2800 positive Höhenmeter. 3 große Hügerl hintereinander, mit feinen Downhills zum Beine „lockern“. Nachdem ich den ersten Hügel eher piano anging (Stau) wurde ab dem ersten Downhill eigentlich nur mehr überholt. Energie war gut und der Spaß riesig. Wieder so ein Tag wo nicht alles problemlos läuft, aber einfach der Kopf das Kommando hat und will. Auch wenn es nicht meine Distanz ist (zu kurz, haha) und auch wenn es „nur“ Platz 60 wurde; in diesem Starterfeld bin ich ganz zufrieden damit. 2016: muss sein
matter of mind 😉 (Limone Skyrace 2015)

Und überhaupt; #9 – #? : Da war doch noch was? Aja: das viele Trainieren und Rumrennen zwischen all diesen Rennen und davor und danach. Tja, dies ist mindestens genauso wichtig, schön und lehrreich wie die Rennen selbst. Jeden (ok, nur fast jeden) Tag seinem Körper etwas Gutes tun und dem Bürosessel den Rücken zukehren. So viele schöne Momente; Sonnenaufgänge, -Untergänge; Hirsche, Feuersalamander, Bären, Regen, Nebel, Graupel, Schlamm, Gatsch, Matsch, Fels, Sandreisen und Staub; Gipfelkreuze und Berggipfel ohne Gipfelkreuze, alleine oder mit Freunden… …es sind schon die Rennen die einen raus treiben, aber es sind eigentlich die Momente und das Erlebte auf den Wegerl dieser Welt, warum es sich wirklich auszahlt die Schuhe zu schnüren! …2016, ich freu mich schon!!!

one of these extra vertical meters (Geierhaupt; 2015)

DANKE #1-#? : Und noch was: vielen, vielen Dank an ganz schön viele! Ohne euch würde ich das alles nicht so ausüben können. Auch wenn ich ganz normal (ok, fast) den Bürosessel so 45Std. die Woche drücke; so erlauben es mir doch meine Sponsoren, dass sich dieses ambitionierte Hobby auch wirklich so schön ausüben lässt. Danke Salomon Deutschland dass ihr den Ösi unterstützt! Danke auch an Suunto dass ich nicht ganz auf die Zeit vergesse wenn ich die Wegerl entlang schlendere. Danke an Julbo für die coolen (und funktionellen!) Brillen und vorab schon mal ein riesen Danke für eine Wahnsinns Gelegenheit 2016 (more to come soon). Danke an PowerBar (#PBTE) für die Energiezufuhr vor, während und nach den Läufen. Danke Georg, Danke InnoVit fürs mich unterstützen bei der Homepage und überhaupt! Danke Alpenheat , dass meine Schuhe immer wieder schnell einsatzbereit sind. Und dann auch noch Danke an Leki für meine Waffen (was würde ich ohne meine Stecken machen). Desweitern geht auch noch ein riesen Dankeschön an Seppi für die so unkomplizierte Trainingsplangestaltung und Motivation.

Und aja, etwas fehlt noch: ein riesen^3 Dankeschön an die Crew ohne die ich das alles sowieso nicht hinbekommen würde. Danke fürs viele Stunden (ok, Tage und Nächte) um die Ohren schlagen, auf mich warten und supporten. Und ich hoff wir können auch 2016 den einen oder anderen Lauf als Urlaub „tarnen“
coffee break (#runtherut2015)

…also dann, 2016 kann kommen!!!

#cleansport

no comment ;-)

myBlog

By DID57664 11 Sep, 2017
...DNF @ UTMB2017 😪🤔🤕
A week is gone by and with a little bit of distance from the race and a visit at the pulmonologist, it was a good decision to withdraw from the race; although I should have done it earlier on.... the first 31 km to Les Contamines were easy going and trouble free. After the aid station, my body was shaking cause of the cold and I needed a 1/4 of an hour to get back to "normal"... but then there was simply no power (actually air) left and things went south...
However the wet and cold weather and a bit of snow when crossing the Col du Bonhomme was actually fun!(?)! ...down to the Lac Combal I was helping a fellow runner who crashed on the downhill badly and had some head and hand injuries (please, get out of the straps of your poles on the downhill!!!)... eventually I made it to Courmayeur; actually not much slower than in 2016. But up to Bertone I was simply empty, no energy left; at the Refuge Bonatti I made a break for about an hour to warm up and get some tee / hot chocolate in and hoped that my wheezing and stertorous breathing would get better... in the end I climbed the Col de Ferret with Volker and somehow made it to Champex-Lac... there, Silke convinced me that it would make sense to call it a day. So glad she did that! In hindsight I should have stopped in Courmayeur; but occasionally it takes a brain some 90km to accept that this is not the day.🤔
Now I know why there was no power (actually air) left: diagnosis at the time being: spastic obstructive bronchitis and a lungs capacity of less than 50% (than normal)!
That sucks! ..but at least I know now why and this means some break and recovery for me...
...and then find some new adventures(and finish undone business anyway)😜

BTW: at the Like Te Wind party on sunday, there was a nice little poster saying:
DNF:
Do not fear
As you will return
Stronger
Do not forget
All accomplished and
A Life transformed
Remember you
Did not fail

...soLong and Cheers!

BTW2: Kate: thanks for the awesome drawing!
By DID57664 21 Aug, 2017
it seems like not so long ago, but actually a year has gone by and departure to CHX is approaching fast! last year, I was just happy to stand at the start line, healthy enough to give it a try ( after having fractured my left clavicula three-times during a bike crash ). This year, the plate and some six screws are still "in me", but the training was/is (ok, the taper sort of started) more continuous this year and moreover, I even had the chance to run the race course some six weeks ago in a three day "vacation"... really looking forward to be at the stat line this year.
There is definitely a big list of awesome runners that will charge hard from the beginning and some that will try to hold back and survive in good shape at least until Courmayeur. Although I made it into the "Elite"-List due to my ITRA-points, I consider myself not as one of the runners that has to do anything with the actual race going on. I will try to run my own race and will give it my best. Definitely crossing the finish line is a big target for me (UTMB is one of the few Hardrock qualifiers!); moreover, a solid sub30hrs is hopefully doable. A sub24hrs only if all stars align and some other miracles will happen ;-)
anyway, really looking forward to find myself fit and healthy at the start line in Chamonix on the 1st of September 2017...
By DID57664 10 Aug, 2017
...after a dissapointing DNS (did not start) at the GGUT (Großglockner Ultra Trail) due to a stomach bug, I had the chance to run instead of volunteer at the Chiemgauer 100 Miles. Actually the plan was to run the 100k, but after the 100 Miles breefing I thought I might simply start running that day instead of sleeping little and start at 5 AM the next day. So lucky that the organisation allowed for that "upgrade" and off I went....
some 22:51 hrs later, crossing the finish line as first overall was pretty awesome! sometimes its better not to plan too much ;-)
....and now concentrate on the prep for UTMB.... (and somehow find the time to write the reports of UTMB2016  up to Chiemgauer100Miles2017!) 
...once again thanks to all the volunteers, crews, the organisation team and all the other runners for that wonderful weekend out in the Chiemgauer Mountains! Congrats to all the other finishers, especiallyAnke for her 100 Miles victory,  Armin for his 100k victory, Torsten for his 100 Miles finish #1 (there will be more to come!), and simply to all who crossed their finish lines.
See you soon out on the trails again!
By DID57664 02 Jul, 2017
...took me a while to find the time to copy the content of my old homepage into the new one. Unfortunately, there has been some issues with the old provider (to quite some extend our fault as well!); anyway, needed to find and copy/paste the homepage content from a "wayback machine"... at least it wasn't completely lost..

And now I will try to catch up with what has happened inbetween then and now.

First , there was an interesting UTMB; start was on the day I was allowed to lift my arm up again after fracturing my left clavicula 3 times... I wasn't expecting a good run; not even really a finish cause of the missing time of training. And yes, it is a 170km race through the mountains with quite some vert.
Second , Silke and I had the chance (vacation) to explore Scotland by travelling around in a VW Bus... and participate in the Glen Coe Skyline race (fusing mountain running and alpinism). In short: it was such an awesome experience and there is definitely a good chance we'll be back there sooner or later.
Third ,  the 2016 season came to an end and there is simply a big big THANK YOU to all my sponsors and supporters who are giving me the chance to do what I love to do! ...and luckily enough, there will be another season (2017!) where I will get the chance to explore wonderful places on my own two feet using a pair of Salomon shoes ;-)

...ok, after these posts (following hopefully very soon) there will be a report about my reasonable go at the MIUT2017, then some words about my DNF at the EGT2017 (second DNF in a row there ;-( ), then a little bit about a short race of "only" 25k (Zugspitz Basetrail) and some words about my third go at the LUT2017.

...some words to write and some pictures to share ;-)
soLong and happyTrails in the meantime!

By DID57664 02 Jul, 2017

…a very positive UTMB DNF and an awesome time in Scotland around the Glen Coe Skyline run&scramble… more to come soon!

By DID57664 02 Jul, 2017

#timeToRest&Recover statt #timeToPlay at the moment 🙁

By DID57664 02 Jul, 2017

4 pages of fame in der Trailrunning Szene. Dankeschön fürs Interview!

By DID57664 02 Jul, 2017

…dF = did Finish!

By DID57664 02 Jul, 2017

…die Höhenmetertage in Bad Reichenhall: the H-Days!

By DID57664 02 Jul, 2017

Aller Guten Dinge sind Drei; leider nicht dieses mal…

so sehr ich mich auf den Estrela Grande Trail gefreut habe, und so sehr ich wieder eine gute „Performance“ abliefern wollte; es wollte diesmal einfach nicht sein.

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